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Eurythmieabschluss

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24

Mrz

Eurythmieabschluss

März 24 @ 19:30 - März 26 @ 20:30

Änderung wegen COVID-19: Wir werden dieses Jahr die Aufführung filmen und Ihnen nach Ankündigung über vimeo zugänglich machen.

Die diesjährige Eurythmieabschlussklasse von Frau Dorothea Maier hat sich mit dem Gregorianischen Choral “ Sequentia“, dem “ Dies irea “ aus der Apokalypse des Johannes beschäftigt. Dieses Thema wurde im Laufe der Jahrhunderte immer wieder von namhaften Komponisten aufgegriffen, vor allem wenn es um Weltuntergang oder sehr dramatische Zusammenhänge ging.

Aber auch in der Zeitgenössischen Musik, und sogar in der Filmmusik, taucht dieses weltberühmte Thema immer wieder auf.

Die Gruppe hatte sich viel vorgenommen. Durch COVID-19 Einschränkungen werden sie nur einen Teil ihres ursprünglichen Programms zeigen können, und auch das war unter diesen Bedingungen eine große Herausforderung. Unterstützt werden sie von unserer Pianistin Maya Bendig und der Sopranistin Helena Margareta Maier. Außerdem hat sich Moritz Dunbar aus der 11. Klasse bereit erklärt, ebenfalls für sie zu singen. Den Text spricht Dorothea Maier.

Es beginnt mit vier Strophen aus dem Original Choral “ Sequentia“. Dann folgt:
“ Etude Tableau “ Op.39 Nr .2 von S. Rachmaninov,
“ Dies Irea “ vier Strophen in deutscher Übersetzung,
“ Totentanz “ D. Schostakowitsch,
“ Dies Irea“ aus dem Requiem von W.A. Mozart,
“ Maskerade “ von A. Khachaturian

„Dunkel… und Licht“ – unter diesen Titel haben die SchülerInnen der 12. Klasse mit Enzio Ziegler ihre Eurythmie-Abschlussarbeit gestellt.

Die Introduktion stellt „Åses Tod“ aus der „Peer Gynt Suite“ von Edvard Grieg dar. Das Musikstück ist Teil der musikalisch dramatischen Komposition zu Henrik Ibsens Schauspiel „Peer Gynt“. Peer, ein wagehalsiger norwegischer Bursche, kehrt von einem seiner abenteuerlichen Streifzüge im Gebirge zu seiner alten, sorgenvollen Mutter ins Haus zurück und muss feststellen, dass sie im Sterben liegt: Letzte Atemzüge – der Aufbruch zur Reise in eine andere Welt.

Selbstentfremdung, kurzer Lichtblick, Rückfall in ein trostloses Verhaltensmuster. Rainer Maria Rilke schuf mit seinem Gedicht „Der Panther – Jardin des Plantes, Paris“ den Archetypus der Dramatik eines für die Wildnis geborenen doch von Menschenhand in einsamer, enger Gefangenschaft gehaltenen Tieres. Der erste Teil des „Scherzo“ aus Anton Bruckners 9. Symphonie rahmt den Text ein.

Den Kontrast dazu bildet die Filmmusik „Feather Theme“ von Alan Silvestri, das Eröffnungsthema in „Forrest Gump“. Helligkeit, Leichte sind musikalisch transformiert.

Das Gedicht „Lieder auf der Flucht – XV“ der Dichterin Ingeborg Bachmann rundet als Rezitation das Programm ab.

Edvard Grieg              „Åses Tod“ aus „Peer Gynt Suite Nr. 1, Op. 46“
Anton Bruckner          „Scherzo. Bewegt lebhaft“ aus Symphonie Nr. 9 d-moll  (WAB 109)
Rainer Maria Rilke     „Der Panther – Im Jardin des Plantes, Paris“ von Rainer Maria Rilke
Alan Silvestri               „Feather Theme“   aus dem Film „Forrest Gump“
Ingeborg Bachmann  „Die Liebe hat einen Triumph…“ aus dem Gedichtzyklus „Lieder auf der Flucht XV“

Rezitation   Enzio Ziegler
Piano           Dmitrij Romanov
Cello            Felix Thiedemann

Veranstaltungsangaben

Datum: März 24 @ 19:30 - März 26 @ 20:30
Zeit: 19:30 - 20:30